WM 2014: Afrikanische Stolpersteine

Nach einem erfolgreichen Auftakt am Montag gegen Portugal (4:0) tritt die deutsche Nationalelf morgen, um 21:00 Uhr (deutsche Zeit), gegen Ghana an.

Deutschland gehört zu den erfolgreichsten Nationen der WM-Historie. Doch gegen afrikanische Teams tat sich die Nationalmannschaft stets schwer. Insbesondere die Teams aus dem Maghreb, Region in Nord(west)-Afrika, erwiesen sich wiederholt als Stolpersteine. Unvergessen ist die 1:2-Vorrundenniederlage, die Deutschland 1982 gegen Algerien kassierte. Sie gilt bis heute als eine der peinlichsten Pleiten der deutschen Fußballgeschichte. Auch als amtierender Weltmeister 1978 konnte die deutsche Elf nur ein 0:0 gegen Tunesien erzielen. Günstiger verliefen letztlich nur die Duelle mit Marokko: Nach hartumkämpftem Spiel und späten Führungstoren ging man sowohl 1970 (2:1/Vorrunde) als auch 1986 (1:0/Achtelfinale) als Sieger vom Platz.

In diesem Jahr kann Deutschland dem Maghreb vorerst aus dem Weg gehen, doch auch das Match gegen Ghana wird wohl kein Spaziergang. Besondere Brisanz erhält die Neuauflage des Vorrundenduells von 2010, das Deutschland damals knapp mit 1:0 gewann, durch die Kritik des ghanaischen Starspielers Kevin-Prince Boateng. Der gebürtige Berliner verkündete jüngst in einem Interview, dass dem deutschen Team markante Typen fehlten. Ob er damit auch seinen Bruder Jerome gemeint hat, der im Gegensatz zu ihm für Deutschland antritt? Spannung scheint auf jeden Fall garantiert.

Sie möchten unbedingt Brasilien besuchen? Erfahren Sie, wie Sie die 7-tägige Reise für 2 Personen nach Brasilien, einen virtuellen Flug um den Zuckerhut oder ein Bundesliga-Wochenende für 2 Personen gewinnen können.